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11.10.21 - 

Handy-Nutzung bei Kindern: Was es alles zu beachten gilt

Denkst du darüber nach, deinem Nachwuchs ein Smartphone zu schenken? Wahrscheinlich stellst du dir einige Fragen: Welchen Risiken ist mein Kind im Internet ausgesetzt und was kannst du tun, um dein Kind in die neue Online-Welt einzuführen? Wie immer bei Erziehungsfragen gibt es auch hier keine pauschalen Regeln, die für jedes Kind passen. Der sichere und gesunde Umgang mit dem Handy lässt sich jedoch durchaus lernen. Deshalb haben wir für dich diesen Guide zusammengestellt. Wir zeigen auf, welche Risiken mit der Handy-Nutzung bei Kindern verbunden sind und wie du diese erkennen sowie bestmöglich vermeiden kannst.

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Generation Smartphone



Kinder wachsen in einer Zeit auf, in der Smartphones ständige Begleiter sind. Hand aufs Herz: Wie oft nutzt du dein eigenes Smartphone für die Arbeit, für den Kontakt mit Freunden und der Familie oder für soziale Medien? Unser Leben findet heutzutage auch virtuell statt. Die meisten Menschen würden ohne Smartphone nicht mehr durch den Alltag kommen. Das gilt für Jugendliche ebenso wie für Erwachsene.

Smartphones sind überall. Ist das schlecht? Nicht unbedingt. Wie so oft ist es eine Frage des richtigen Maßes – besonders wenn es um die Handy-Nutzung bei Kindern geht. Es ist wichtig, die Risiken im Umgang mit Handys zu verstehen und entsprechend zu handeln. Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Risiken im Zusammenhang mit der Handy-Nutzung bei Kindern ein. Wir geben dir auch einige Tipps für den sicheren Umgang mit dem Handy auf den Weg.

Risiko Nr. 1: Überhöhte Ausgaben



Mit dem Handy kann man sehr schnell in eine Kostenfalle tappen. Das gilt für Gespräche und SMS, obwohl mit einem Prepaid-Mobilfunktarif können Sie die Kosten minimieren durch Guthaben zu kaufen). Es gilt auch für In-App-Käufe. Die Praxis zeigt, dass viele Jugendliche in Apps und Games übermäßig Geld ausgeben.

Der weltweite Spielemarkt wird auf 154 Milliarden Dollar geschätzt und könnte bis zum Jahr 2025 auf 256 Milliarden ansteigen. Etwa die Hälfte davon entfällt auf mobile Spiele. Du wunderst dich jetzt vielleicht, wie dieser enorme Betrag zustande kommt, schließlich sind die meisten Handy-Spiele gratis. Die Antwort lautet In-App-Käufe bzw. In-Game-Käufe, die im Hinblick auf die Handy-Nutzung bei Kindern eine große Rolle spielen.

In-Game-Käufe beinhalten alles Mögliche: Bei Spielen wie Candy Crush kann man Power-Ups kaufen, die den Einstieg in das nächste Level erleichtern. Fortnite, seit Jahren ein Riesenerfolg, bietet seinen Spielern Skins und Waffen-Upgrades an. Die Spielcharaktere lassen sich dadurch verschönern und individualisieren. Manche Kinder stecken absurde Beträge in Skins und Upgrades. Kein Wunder, dass sich 67 % der Eltern Sorgen machen, dass ihr Nachwuchs zu viel Geld ausgibt. Die gute Neuigkeit ist, dass sich dieses Risiko leicht in den Griff kriegen lässt.

Was kannst du tun, um die Handy-Nutzung bei Kindern sicher zu gestalten?

Fortnite lebt von sozialen Interaktionen. Dein Kind spielt das Game höchstwahrscheinlich mit Freunden und schaut sich YouTube-Videos von anderen an, die Fortnite spielen und miteinander interagieren. Fortnite-Skins sind nichts anderes als ein Fashion-Statement; junge Menschen wollen experimentieren und ihre Identität ausdrücken. Denke daran, dass es kontraproduktiv sein könnte, Skins komplett zu verbieten.

Der richtige Umgang mit Geld will gelernt sein. Es handelt sich um eine wichtige Erziehungsaufgabe, die auch im Hinblick auf die Handy-Nutzung bei Kindern eine Rolle spielt. Falls du deinem Kind Taschengeld gibst, könntest du einen kleinen Betrag für Skins reservieren. Dein Kind kann sich etwas kaufen, was ihm wichtig ist und lernt gleichzeitig, wo die Grenzen liegen.

Risiko Nr. 2: Social Media und Depression bei Kindern



Eine Frage, die sich hinsichtlich der Handy-Nutzung bei Kindern zwangsläufig stellt: Machen soziale Medien unglücklich? Jüngste Studien aus den USA weisen darauf hin, dass Depressionen und Angstzustände bei Teenagern zunehmen. Die Nutzung sozialer Medien hat stark zugenommen, daher ist es logisch, nach einem möglichen Zusammenhang zu fragen. Die Frage kann noch nicht abschließend geklärt werden, für junge Eltern gibt es aber einige interessante Anhaltspunkte, wenn es um die sichere Handy-Nutzung bei Kindern und Social Media geht.

Was sind die Gründe, warum soziale Medien unglücklich machen und im schlimmsten Fall eine Depression bei Kindern verursachen?

Handy-Nutzung bei Kindern: Soziale Medien und Einsamkeit

Eine Studie ergab Folgendes: Wer viel Zeit in sozialen Medien verbringt, fühlt sich stärker isoliert. Sind es einsame Menschen, die Zeit in sozialen Medien verbringen, oder machen uns soziale Medien einsam? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns ein Phänomen mit dem Namen FOMO (Fear Of Missing Out) genauer ansehen.

Die Angst, etwas zu verpassen, betrifft die Angst, nicht mit unserem sozialen Umfeld verbunden zu sein. Manche Menschen wollen nichts verpassen: keine Party und kein einziges Update von einem Freund. Wer so denkt, empfindet das virtuelle Leben oft als wichtiger als das, was tatsächlich um uns herum passiert. Die mögliche Folge: ein wachsendes Isolierungsgefühl.

Soziale Medien und Selbstwertgefühl

Sozialen Medien geschuldete Depressionen und ein Verlust des Selbstwertgefühls könnten eng zusammenhängen. Wenn wir dem perfekten Leben nacheifern, das in sozialen Medien zelebriert wird, fühlen wir uns weniger wohl in unserer (unperfekten) Haut. Zudem nehmen soziale Medien viel Zeit in Anspruch, die wir nicht mehr in andere Aktivitäten stecken können. Dabei sind gerade Hobbys und Bewegung wichtig für unser Selbstwertgefühl.

Was kannst du tun, um die Handy-Nutzung bei Kindern sicher zu gestalten?

Wenn es einen Zusammenhang zwischen sozialen Medien und Depressionen gibt, sollten diese Medien grundsätzlich weniger häufig konsumiert werden. Du solltest deinem Nachwuchs nicht verbieten, Zeit in sozialen Medien zu verbringen. Du kannst die Bildschirmzeit aber begrenzen und deinem Kind beibringen, dass Snapchat und TikTok kein Abbild der Realität sind und Trauer und Rückschläge zum Leben dazugehören.

Ganz wichtig dabei: Wasser predigen und Wein trinken funktioniert nicht. Was du predigst, solltest du auch selbst praktizieren. Deine eigene Smartphone-Nutzung gibt deinem Kind einen Hinweis darauf, was "normal" ist. Wer die Handy-Nutzung bei Kindern verantwortungsvoll und sicher gestalten möchte, sollte klare Regeln definieren, was erlaubt ist. Und natürlich selbst ein gutes Vorbild sein.

Verbringt dein Teenager täglich viele Stunden in sozialen Medien? Dann solltest du mit ihm reden. Finde heraus, warum das so ist und versuche, gemeinsam einen Plan zu entwickeln, die deinen Nachwuchs dazu bringt, andere Dinge zu tun. Mehr zum Thema "Depression bei Kindern" und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Risiko Nr. 3: Cyber-Mobbing



Cyber-Mobbing und die Handy-Nutzung bei Kindern haben viele Berührungspunkte. Mobbing kann jeden treffen – egal, ob Kinder oder Erwachsene. Leider ist Cyber-Mobbing oft schwierig zu erkennen. Wer seinem Kind einen sicheren Umgang mit dem Handy ermöglichen möchte, muss sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Cyber-Mobbing hat viele Gesichter. Es können verletzende oder beleidigende Nachrichten in Form von Bildern oder Videos geteilt werden. Manche Menschen verbreiten im Internet auch Gerüchte und Lügen. Cyber-Mobbing findet auf vielen verschiedenen Plattformen statt – von sozialen Medien wie Facebook und Instagram bis hin zu WhatsApp-Gruppen.

Was kannst du tun, um die Handy-Nutzung bei Kindern sicher zu gestalten?

Es ist wichtig, dass du viel mit deinem Kind kommunizierst und das Thema offen ansprichst. Höre deinem Kind zu und sorge dafür, dass es sich bei dir sicher und geborgen fühlt.

Egal, ob dein Kind im Internet oder auf dem Pausenhof gemobbt wird: Sage ihm, dass es nicht seine Schuld ist und biete ihm Hilfe an. Mobbingopfer dürfen nicht alleine gelassen werden. Es ist wichtig, dass du jetzt für dein Kind da bist.

Handy-Nutzung bei Kindern: der richtige Umgang mit der Bildschirmzeit



Viele Eltern machen sich Sorgen über die Screen Time ihrer Kinder. Wie oft schaut dein Kind auf seinen Bildschirm? Ist mehr Screen Time grundsätzlich schlecht? Die Wissenschaft liefert keine klaren Antworten. Es gibt statistische Korrelationen zwischen der Bildschirmzeit und einer Reihe von Problemen wie Depressionen, Fettleibigkeit und Schlafstörungen. Ein kausaler Zusammenhang lässt sich jedoch nicht ohne Weiteres herstellen.

Wie sind die Forschungsergebnisse zu interpretieren und wie bringst du deinem Kind einen guten Umgang mit dem Handy bei? Es gibt ein paar interessante Fakten über die Bildschirmzeit und Strategien, wie du die Risiken für dein Kind minimieren kannst.

Spätabends am Handy

Es geht nicht nur um die Anzahl Stunden, die dein Kind am Handy verbringt, sondern auch, wann es das tut. Forschungsergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen nächtlichem SMS-Schreiben und Telefonieren und schlechter Schlafqualität auf. Der Schlafmangel wiederum führt zu einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit und der Fähigkeit, mit negativen Ereignissen umzugehen. Die Nutzung des Handys zu später Stunde ist ein Risiko im Umgang mit Mobiltelefonen. Lege klare Regeln fest, wann das Handy benutzt werden darf und wann nicht.

Handy-Sucht

Ist neben der nächtlichen Nutzung auch die Bildschirmzeit selbst ein Problem? Oder mit anderen Worten: Machen Handys süchtig? Die Antwortet lautet: vielleicht. Die Bildschirmzeit an sich ist nicht schädlich, sie kann aber Teil eines schädlichen Verhaltens sein und – wenn wir ehrlich sind – ist sie das auch oft.

Es stellen sich die folgenden Fragen: Beeinträchtigt die Bildschirmzeit einen anderen wichtigen Bereich im Leben meines Kindes? Haben sich die Schulnoten verschlechtert? Trifft sich mein Kind nicht mehr mit seinen Freunden? Wirkt mein Kind traurig oder unruhig? Möglicherweise wirkt sich die Bildschirmzeit negativ auf das Wohlbefinden deines Kindes aus.

Handy-Nutzung bei Kindern: praktische Tools



Die folgenden Tools helfen dir dabei, die Handy-Nutzung bei Kindern positiv zu gestalten:


Überprüfe deinen eigenen Umgang mit elektronischen Geräten: Wenn du ständig durch deinen Instagram-Feed scrollst und Binge-Watching auf Netflix zelebrierst, wird dein Kind dieses Verhalten als normal betrachten. Dein Kind schaut sich alles bei dir ab. Nimm deine Vorbildfunktion ernst. Sei ein gutes Vorbild!

Nutze Kindersicherungs-Apps: Es gibt Apps, mit denen du unerwünschte Inhalte filtern oder blockieren kannst. Außerdem lässt sich die maximale Bildschirmzeit festlegen. Sobald diese erreicht ist, können deine Kinder nicht mehr auf gewisse Apps zugreifen.

Ermutige dein Kind zu anderen Aktivitäten: Die Welt ist so viel bunter, größer und aufregender als ein Smartphone. Hobbys und ausreichend Bewegung wirken sich positiv auf das Selbstwertgefühl deines Kindes aus. Wann hast du das letzte Mal einen Campingausflug geplant oder deinem Kind ein Buch geschenkt? Es gibt tausend Ideen, wie du die Zeit mit deinem Kind gestalten kannst. Gut möglich, dass du dabei selbst etwas Neues entdeckst.

Das Handy gehört nicht ins Schlafzimmer: Wer spätabends sein Handy nutzt, schläft schlechter. Nicht nur im Hinblick auf die Handy-Nutzung bei Kindern bist du gut beraten, das Smartphone aus dem Schlafzimmer zu verbannen.


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